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Charlottenburger Gesichter  

   

Altes Haus, neuer Glanz

Ein ganzer Verein brennt darauf

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Die Ausläufer des neuentstehenden Westens gingen vom Knie an schon in das ältere Schlorrendorf, na ja Charlottenburg. Wir machen Station am damaligen Königsweg, heute Wundstraße. Seit über 90 Jahren gibt es am Lietzensee ein altes Haus, das Parkwächterhaus. Errichtet wurde der Bau nach Plänen des Charlottenburger Magistratsbaurats Rudolf Walter von der Mauerei & Zimmerei August Spahr. Das Haus in der Wundstraße 39, wurde im EG mit öffentlichen Toiletten für Damen und Herren, einem kleinen Raum für die Parkverwaltung sowie einer Verkaufsstelle für Milch und Mineralwasser ausgestattet, im 1. OG befand sich eine Dienstwohnung für den Parkwächter.

  • Das älteste erhaltene Charlottenburger Wohnhaus - Foto: (c) kiezkurier Das Parkwächterhaus im Lietzenseepark   Foto: (c) kiezkurier-charlottenburg
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    Anfang der 1970er Jahre wurde das Gebäude im unteren Stockwerk etwas verbreitert, so dass seitdem die ehemals freistehenden seitlichen Säulen nun die Begrenzung des äußeren Mauerwerks bilden. Im Untergeschoss befand sich bis 2012 ein kleiner Kiosk und öffentliche Toiletten, die bis in den Herbst 2014 mehr oder weniger regelmäßig den Parkbesuchern zur Verfügung standen. Zuletzt nutzte das Grünflächenamt Charlottenburg-Wilmersdorf die oberen Stockwerke als Aufenthaltsräume. Das denkmalgeschützte Parkwächterhaus im Lietzenseepark stand seit 2012 leer und war dem Verfall preisgegeben. Ende September 2014 hat der Verein ParkHaus Lietzensee e.V. sein Nutzungs- und Betriebskonzept in einem Interessenbekundungsverfahren erfolgreich präsentiert und den Zuschlag durch den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erhalten. Seitdem setzt er sich für eine gemeinnützige Nutzung des Hauses ein. Geplant ist ein kleines Café mit sozialem und kulturellem Angebot zu betreiben.

    Text und Foto: Torsten Haak

       

    Charlottenburger Fotomomente  

     

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    ehem. Güterbahnhof Charlottenburg -

    Eingangstor mit Pförtnerhaus (1894)

       
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    Das Berliner Lokalmagazin
     




     

    Verteilung unserer aktuellen Ausgabe
     

    Unser Magazin erscheint 3-mal pro Jahr. Erhältlich in über 80 Verteilstellen.

     

     





    Die Wühlmäuse im Quasimodo

     

    Zum Lachen in den Keller

     

    Donnerstag, 01. September 2016

     

    Quasimodo - 10623 Berlin, Kantstraße 12A

     

     

    Die Wühlmäuse präsentieren eine neue Kabarett-Reihe im Quasimodo Seit 1975 hat sich das Quasimodo als Jazz- und Musik-Club im Kulturleben der Stadt etabliert und zählt zu einem der renommiertesten Livemusik-Clubs in Europa. Ab sofort gibt es im Kult-Club an der Kantstraße ein neues Angebot: Gemeinsam mit dem Berliner Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“ will das Quasimodo eine weitere Sparte etablieren und eine Kabarett-Reihe ins Leben rufen. Hierzu wurde der Club extra umgebaut, um vor der Bühne eine Reihenbestuhlung zu ermöglichen. Ab dem 1. September bietet das Quasimodo, neben dem altbewährten Musik-Club, in dem schon u.a. Größen wie Prince, Dizzy Gillespie, Chet Baker, Chaka Khan, Nigel Kennedy und Helge Schneider auftraten, auch eine Kreativbühne für Kabarett, Comedy, Poetry Slam und Kleinkunst. Die Programmauswahl wird von den Experten in Sachen Humor – dem Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“ – gestaltet und reicht von politischem Kabarett über satirische Geschichten bis hin zu nonverbaler Comedy. Jeden Donnerstag um 20 Uhr heißt es dann Bühne frei. Die Wühlmäuse wollen damit jungen und zu unrecht unbekannten sowie schon etablierten Künstlerinnen/Künstlern eine professionelle Bühne im kleineren Rahmen bieten. Der Club mit ca. 150 Plätzen bietet dennoch Raum für große Kunst.



    Karten erhalten Sie ab sofort: im Quasimodo, oder unter www.quasimodo.de. Ab 1. Juli erhalten Sie die Karten auch im Theater Die Wühlmäuse, Pommernallee 2-4, 14052 Berlin sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.



     

     

    Das Biotop der Fließwiese - Ruhleben

     

    Es ist gerade mal 18.000 Jahre her, da bricht die letzte, die sogenannte Weichseleiszeit über Nordeuropa herein. Das gefrorene Nass schiebt Unmengen von Sand und Geröll mit sich. Und es stoppt: in Charlottenburg. Im Bereich der Charlottenburger Murellenberge kann man die Folgen noch heute betrachten.

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    Kein Bankgeheimnis - Patenschaften für Bänke

     

    In zahlreichen Grünanlagen gibt es Bereiche, die zum Verweilen einladen. Und was hilft mehr beim Entspannen als eine schöne Parkbank? Im Sommer sind sie besonders begehrt - und auf Holz sitzt es sich am angenehmsten.

     

    Leider sind Sitzbänke oft durch sinnlose Zerstörungswut beschmiert oder beschädigt.

    So ist es für den Genuss des Flaneurs immer wieder nötig, kaputte Bänke zu reparieren und neu zu streichen oder sogar auszutauschen. Eigentlich lässt sich eine morsche Holzlatte schnell und günstig ersetzen, wenn nur der Zahn der Zeit an der Sitzgelegenheit nagt. Doch durch den Mutwillen entstehen dem Senat enorme Kosten. Die finanzielle Belastung beziffert das Grünflächenamt Charlottenburg-Wilmersdorf je nach Beschädigung und Konstruktion einer Bank, auf zehn bis zweieinhalbtausend Euro für den Bezirk.

     

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    Bank   Foto: Torsten Haak

     

    Hier können Sie helfen und sogar selbst gestalten.

     

    Mit einer Bankpatenschaft unterstützen Sie die Wartung und Pflege von betroffenen Sitzgelegenheiten oder die Anschaffung neuer Bänke. Haben Sie einen geeigneten Standort für eine Bank   im   Auge   und   sind  Sie bereit  für  eine  Patenschaft?  Da  hilft  Ihnen  das  Straßen-  und  Grünflächenamt gern weiter.

     

    Tiefbau(at)charlottenburg-wilmersdorf.de

       

    In der nächsten Ausgabe  

    Fifties-Ikone in der City West
    Am Ku'damm steht Berlins einzige Verkehrskanzel

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    Versteckt und ausgedient
    Das alte Gefängnisgebäude in der Kantstraße

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    Mittenmang
    Der Stuttgarter Platz

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    Alte Tanke wird zu neuem Café
    Die Arbeiten an den Holtzendorff-Garagen

    und vieles mehr...

     
       

    Der Österreich Park hatte im Mai seinen dritten Geburtstag

    Die Alpenrepublik präsentiert sich als Freizeitanlage für Berliner.

     

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  • 2015 2015
  • München hat seinen Englischen Garten – Berlin dafür seinen Österreich Park. Das Berliner Pendant ist nicht ganz so groß, nicht ganz so berühmt, dafür hat der Österreich Park im Charlottenburger Ortsteil Kalowswerder an der Caprivibrücke seine ganz eigene Geschichte. Jahrelang ist das 3.000 Quadratmeter große Grundstück direkt an der Spree eine verwahrloste Brache. Da Berlin nun „arm, aber sexy“ ist, wie es der ehemalige Bürgermeister formuliert, beschließt die Tourismusorganisation Österreich 2013 an diesem Ort eine ganz besondere Werbemaßnahme. Auf eigene Kosten legt die Alpenrepublik in der ehemaligen Sömmeringanlage mitten in Berlin einen öffentlichen Themenpark an. Österreich ist eins der beliebtesten Reiseziele der Deutschen und deshalb sind in der Anlage typische landschaftliche Motive des Nachbarlandes dargestellt. Es gibt einen alpinen Steingarten mit hellen Granitbrocken aus Kärnten, umrahmt von Enzian, Glockenblumen und Alpen-Astern. Außerdem ist eine Allee steirischer Apfelzierbäume, eine Blumenwiese und ein Rosengarten in den österreichischen Nationalfarben Rot-Weiß-Rot angelegt. Die alten Parkbänke sind durch Salzburger Almbänke ersetzt. Eine Attraktion ist die breite, geschwungene Donauliege mit Spreeblick, die Platz für zwei Personen bietet. Durch ein Fernrohr kann man einen von Künstlern gestalteten Blick auf die Tiroler Alpen werfen. Im vergangenen Jahr ist gerade der runderneuerte Kinderspielplatz eröffnet worden. Österreich übernimmt zunächst bis 2016 die Unterhaltung des Parks. Nun feiert der Österreich Park den dritten Geburtstag. Da braucht Berlin auch keinen Englischen Garten.

    Text: Michael Sagorny

     

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